Vertrauen durch Kompetenz Herzlich Willkommen bei der Bäcker-Innung!

Wir, die Bäcker-Innung, sind die berufsständische regionale Vertretung der Bäcker. Wir erfüllen in vielfältiger Weise Aufgaben und erbringen Dienstleistungen für das Bäckerhandwerk, seine Betriebe und die Menschen, die in den Betrieben unserer Mitglieder arbeiten.

Im hoheitlich übertragenen Wirkungsbereich organisieren und führen wir die Zwischen- und Abschlussprüfungen für den Lehrberuf Bäcker/in und Bäckerfachverkäufer/in gemeinsam mit den Berufsschulen in München durch.


Details der Bäcker-Innungen:
Die Handwerksinnung ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. 
Das Fachgebiet umfasst das Bäckerhandwerk.
Mit der Geschäftsführung der Bäcker-Innungen Elbe-Weser, Kreis Rotenburg, Osterholz-Verden, ist die Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser beauftragt.

Die Bäcker-Innung ist Mitglied im Bäckerinnungs-Verband Niedersachsen/Bremen. 
Homepage: www.biv-baecker.de


Daneben bieten wir zahlreiche finanzielle Vorteile:

  • bei Prüfungsgebühren
  • Zugang zu vielen Vorlagen / Mustern aus den Themenbereichen Personalrecht, Baurecht, Öffentliche Förderprogramme, Unternehmensführung, Steuern und Privat
  • vergünstigte Rahmenverträge, z.B. in den Bereichen arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Versorgungsdienste
  • Rahmenverträge mit der BAMAKA-Einkaufsgemeinschaft,
  • bei Versicherungsverträgen über sehr günstige Gruppentarife im Versorgungswerk der Innungen e.V.
  • durch unsere professionelle Einziehungsstelle für schwer eintreibbare Forderungen
  • durch kostengünstige, praxisorientierte Seminare
  • durch Steuerabzugsfähigkeit Ihres Innungsbeitrages

Vielfalt nicht nur im Sortiment
Bäckermeister und Lehrlingswart Rainer Knorr der Bäcker-Innung Kreis Rotenburg wirbt für Praktika und Ausbildung.

Unserer Bäcker-Innung im Kreis Rotenburg gehören derzeit 17 Betriebe an, so der Obermeister Gerald Gilbert und der Lehrlingswart Rainer Knorr. Die Zahl der backenden Betriebe hat in den vergangenen Jahren stark abgenommen, aber die Zahl der Verkaufsstellen zugenommen. 

Die Betriebe bieten Ihren Auszubildenden zahlreiche Möglichkeiten. Wer sich für den Beruf interessiert uns sich informieren möchte, ist natürlich in jedem Innungsbetrieb als Praktikant willkommen oder er informiert sich bei den Ausbildungsmessen, bei Berufsorientierungstagen in den Schulen oder bei „Azubi-Speed-Interviews“.


Historie des Bäckerhandwerks
Die Innung steht für moderne und auch traditionelle Herstellungsmethoden. 
Der Beruf des Bäckers gehört zu den ältesten Berufen. Bereits 4000 Jahre vor Chr. wurde in Ägypten Brot gebacken, wobei auch Sauerteig verwendet wurde. Bis zu Beginn 20.Jahrhundert waren die grundlegenden Tätigkeiten des Bäckerhandwerks, das Herstellen und Abbacken von Teigen, durch Handarbeit bestimmt.

Bei den Herstellungsmethoden als auch bei den Produkten präsentiert sich das Bäckerhandwerk heute als moderner Wirtschaftszweig mit einer engen Beziehung zu seiner Tradition. Vor allem durch die Vielfalt, Qualität und Frische ihrer Erzeugnisse.


Knackige Aussichten für Bäcker Innungs-Obermeister Gerald Gilbert wirbt für Praktika auch in den Schulferien

Seit 2008 ist Gerald Gilbert Obermeister der Bäcker-Innung des Kreises Rotenburg/Wümme. Der 45-jährige Bäckermeister beschäftigt in seinem Unternehmen 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben dem vor kurzer Zeit umgebauten Hauptgeschäft in der Altbremer Straße gehören noch zwei Filialen und ein Verkaufsfahrzeug zum Betrieb. „Mit dem Wagen fahren wir über die Dörfer. Das ist aber keine neue Idee. Damit hatte mein Opa schon angefangen“ erzählt Gilbert, dessen Unternehmen im Jahr 1919 gegründet wurde.

24 Bäckereien gibt es im Landkreis, 19 davon gehören zur Innung. „Unser Vorstand ist komplett und die Innung steht gut da“, sagt Gilber. „Glücklicherweise haben wir aber auch Leute im Vorstand, die Lust dazu haben. In anderen Landkreisen gibt es Probleme, diese Ämter zu füllen. Im Ehrenamt läuft es letztlich auch nur, wenn es im Betrieb klappt.“ Die Innungsmitglieder sind Bäcker, unter denen aber auch Spezialisten, wie etwa ein Konditor, vertreten sind. 
„Im Gebiet unserer Innung gibt es nur relativ wenige Filialisten“, sagt Gilbert. „Die Betriebsgrößen reichen von der inhabergeführten Dorfbäckerei bis hin zum Unternehmen mit 12 Filialen.“ Im ersten Lehrjahr werden derzeit 3 Bäcker und 17 Verkäufer ausgebildet. Im zweiten Lehrjahr sind es 8 Bäcker und 19 Verkäufer und im dritten Lehrjahr 10 Bäcker und 20 Verkäufer. Die Auftragslage der Betriebe ist gut, wobei die Bereiche Frühstück und Snacks wachsen. „Für Bäcker, die sich mit dem Gedanken an eine Selbstständigkeit tragen, bestehen in der Zukunft zudem gute Chancen auf Betriebsübernahmen“, glaubt der Obermeister.


Bäcker auf Wanderschaft
Allerdings bewegt auch die Bäcker-Innung die Frage, wie sie qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber gewinnen kann.  „Die Fachkräfte gehen aus“, klagt Gilbert. „Dabei gibt es in unserem Handwerk viele Karrieremöglichkeiten, beispielsweise durch den Meistertitel oder die Ausbildung zum Lebensmitteltechniker. Und es gibt auch Wanderschaften für Bäcker, wenn jemand an anderen Orten neue Erfahrungen sammeln möchte.“ Um Auszubildende, für ihren Beruf zu gewinnen, überlegt die Innung Anreize wie etwa die Unterstützung beim Erwerb des Führerscheins zu schaffen. Außerdem geht sie in die Schulen und ist auf Ausbildungsmessen präsent. „Ich empfehle Interessenten zur ersten Information einen Blick auf die Homepage „Back-Dir-Deine-Zukunft“. Außerdem sind in vielen Betrieben Praktika möglich. Und das nicht nur als Schulpraktikum sondern auch in den Schulferien. Wer mehr wissen möchte, sollte in den Bäckereien einfach fragen“ meinte der Obermeister, dessen Innung für Berufseinsteiger auch Lehrgänge anbietet, in denen diese Grundkenntnisse vermittelt bekommen. „Wir haben schon immer über Mindestlohn bezahlt“, betont Gilbert.
„Deshalb haben wir bisher auch keine Probleme. Das könnte sich aber ändern, wenn der Mindestlohn stark steigen sollte. Denn dann müssten aus Gründen der Gerechtigkeit entsprechend auch die Löhne der anderen – höher qualifizierten – Mitarbeiter angehoben werden.“ Der Wettbewerb zwischen den Unternehmen ist hart, aber fair. „Man sieht sich eher als Kollegen und in der Not hilft man sich auch“, sagt Gilbert. „Zum Beispiel, wenn einmal der Ofen ausfällt.“ Zum Gemeinschaftsgefühl tragen sicherlich – neben den Versammlungen der Innungsmitglieder – auch die alljährlichen gemeinsamen Unternehmungen in lockerer Runde bei. Ob beispielsweise Golf spielen, der Besuch einer Molkerei, Bogensport oder eine Hafenrundfahrt in Hamburg: Das Kennenlernen jenseits der Handwerkstätigkeit verbindet. Dieses Jahr steht auf dem Programm übrigens Kart-Fahren, dem ein gemeinsames Essen folgt. Bei den Aktionen dabei sind auch immer die Angehörigen der Innungsmitglieder.


Video vom Landessieger-Wettbewerb 2018

TYPO3\CMS\Extbase\Domain\Model\FileReference:396
Bäcker-Innung des Kreises Rotenburg (Wümme) Poststraße 3
27404 Zeven

(0 42 81) 9 99 05 0
(0 42 81) 9 99 05 29
bremervoerde@handwerk-elbeweser.de
Rotenburg (Wümme) Mühlenstraße 1
27356 Rotenburg

(0 42 61) 9 29 90
(0 42 61) 9 29 92 9
rotenburg@handwerk-elbeweser.de

Ansprechpartner Gerald Gilbert Obermeister

(0 42 81) 22 47
baeckerei.gilbert@ewetel.net

Innungsmitglied werden
und profitieren!

Dabei sein zahlt sich aus. Rufen Sie uns einfach an.
Wir beraten Sie gerne.

Mehr erfahren

Die Mitgliedschaft der Innung beinhaltet ebenfalls die Mitgliedschaft zum jeweiligen Fachverband. Auf Landesebene erfolgt dann die Interessenvertretung über die Landesverbände. Dort können weitere Leistungen, wie technische und betriebswirtschaftliche Beratung angefragt und fachspezifische Muster/Formulare abgerufen werden.

Hier finden Sie mehr zum Fachverband: www.bkv-nord.de

Termine


Quellen:

Titelbild: www.amh-online.de

Premiumpartner

Kreishandwerker­schaft Elbe-Weser