Vertrauen durch Kompetenz Ihre Innung! Ihr Partner!

Herzlich Willkommen auf der Seite der KFZ-Innung Bremervörde.
Die KFZ-Innung Bremervörde ist ein freiwilliger Zusammenschluss des KFZ-Handwerks in der Region. Unsere Hauptziele sind die wirtschaftliche Förderung aller Mitglieder sowie die gemeinsame Vertretung der Interessen der Innung und natürlich die Interessen jedes einzelnen Mitgliedes.


Die Innung

  • überwacht die Berufsausbildung
  • nimmt Zwischen- und Gesellenprüfungen ab
  • bildet Prüfungsausschüsse
  • sorgt für laufend fachliche Informationen
  • bietet individuelle rechtliche Beratung, insbesondere im Arbeitsrecht
  • steht Ihnen mit Volljuristen in arbeitsrechtlichen Prozessen zur Seite
  • macht Werbung und Öffentlichkeitsarbeit für das Handwerk
  • fördert die Zusammenarbeit
  • und unterstützt die kommunale Wirtschaftsförderung

Daneben bieten wir zahlreiche finanzielle Vorteile: 

  • bei Prüfungsgebühren
  • Zugang zu vielen Vorlagen / Mustern aus den Themenbereichen Personalrecht, Baurecht, Öffentliche Förderprogramme, Unternehmensführung, Steuern und Privat
  • vergünstigte Rahmenverträge, z.B. in den Bereichen arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Versorgungsdienste
  • bei Versicherungsverträgen über sehr günstige Gruppentarife im Versorgungswerk der Innungen e.V.
  • durch unsere professionelle Einziehungsstelle für schwer eintreibbare Forderungen
  • durch kostengünstige, praxisorientierte Seminare
  • durch Steuerabzugsfähigkeit Ihres Innungsbeitrages

Computertechnik auf Rädern.
Berufsbild des Kfz-Mechatronikers wird immer anspruchsvoller

Das Auto bleibt des Deutschen liebstes Kind. Das macht sich nicht nur an Verkaufs- und Zulassungszahlen bemerkbar, sondern auch in der Ausbildung. „Kfz-Mechatroniker ist nach wie vor ein Modeberuf“, sagt Diedrich Höyns, Obermeister der Kfz-Innung Bremervörde. „Die Zahl der Bewerber sinkt demografisch bedingt auch bei uns, aber nicht so stark wie in anderen Handwerksberufen.“

Zur Kfz-Innung Bremervörde gehören 73 Betriebe sowie drei Gastmitglieder, die derzeit im ersten und zweiten Lehrjahr jeweils 55 und im dritten Lehrjahr 48 Lehrlinge ausbilden. Neben den Kfz-Mechatronikern gehören dazu auch Automobil-Kauleute und „Exoten“ wie Zweirad-Mechatroniker. Traditionell gilt das Kfz-Gewerbe als Männerdomäne, der Anteil weiblicher Auszubildender liegt im gesamten deutschsprachigen Raum unter drei Prozent. In der Region ist der Anteil ähnlich niedrig, aber immerhin konstant. „In unseren Innungs- Betrieben machen jedes Jahr zwei bis drei junge Frauen ihre Gesellenprüfung“, weiß Höyns.
In seinem eigenen Betrieb, den er liebevoll „Bastelbude“ nennt, beschäftigt Diedrich Höyns sieben Mitarbeiter darunter zwei Auszubildende. „Das entspricht der durchschnittlichen Größe unserer Mitgliedsbetriebe, die bei fünf bis zehn Mitarbeitern liegt“, erklärt der 60-jährige Kfz-Meister. „Zugleich sind natürlich auch deutlich größere Betriebe in unserer Innung organisiert.“ Die Ausbildung zum Kfz- Mechatroniker dauert in der Regel dreieinhalb Jahre. Innerhalb der Ausbildung kann der Lehrling einen Schwerpunkt wählen, in dem seine Ausbildung vertieft wird. So können sich Auszubildende etwa auf Nutzfahrzeuge, Motorräder oder Karosserietechnik spezialisieren.
Ungeachtet von Betriebsgrößen und Schwerpunkten haben sich die Aufgaben und Anforderungen in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. „Früher haben wir noch gebohrt, geschweißt und und gehämmert, heute schließen wir ein Diagnosegerät an und fragen das Auto, wie es ihm geht“, sagt Höyns. Die Fahrzeuge sind inzwischen selbst zu fahrenden Computern geworden und haben sich nicht nur technisch weiterentwickelt, auch die ökologischen und wirtschaftlichen Anforderungen sind deutlich gestiegen. Mit Elektro- und Hybrid-Antrieben schlagen ganz neue Herzen in den Motorräumen und selbst unter der Haube gängiger Kleinwagen steckt schon fast soviel Elektronik wie in einem Smartphone. Für Betriebe stellen sich damit neue Probleme, etwa sich von Einzeldienstleistern und vom Internethandel abzugrenzen. „Eine Windschutzscheibe zum Beispiel kann man heute kaum noch einfach aus- und wieder einbauen“, erklärt Höyns. „Die enthalten heute auch Sensoren und Anschlüsse für Kontrollsysteme, die mit einem Austausch auch durchgemessen werden müssen. Ebenso ist es problematisch wenn ein Kunde ein Ersatzteil im Internet kauft und zu uns kommt, um es einbauen zu lassen. Wir sehen zwar, ob die Maße und Anschlüsse stimmen, aber nicht immer, ob das Teil auch den Qualitätsnormen entspricht und nicht womöglich zu Schäden am Fahrzeug oder Unfälle verursachen kann.“
Zudem sind die Investitionen etwa in neue Ausrüstung ebenso wie die fachlichen Anforderungen an Mitarbeiter und Auszubildende in den letzten Jahren stetig gestiegen. Am Schulabschluss sei die Eignung der Bewerber deshalb aber noch nicht festzumachen, betont Höyns. „Wir haben auch heute noch genügend Hauptschüler, die ihre Gesellenprüfung bestehen, zum Teil sogar mit Auszeichnung“, so der Obermeister. „Das Gleiche gilt für ausländische Mitarbeiter, die oft mit geringeren Sprachkenntnissen angefangen haben. Mit den technischen Grundkenntnissen und der entsprechenden Motivation kann es jeder schaffen.“ Dabei spielt Höyns auch auf die aktuelle Flüchtlingssituation an. „Die Integration von Zuwanderern und Flüchtlingen ist auch für unsere Branche eine große Herausforderung und zugleich eine große Chance für die Zukunft. Die positiven Beispiele, die wir schon beobachten konnten, sind ermutigend und bestätigen uns auf diesem Weg.“


Hohe Standards erhalten.
Interview mit Kreishandwerksmeister Diedrich Höyns

Herr Höyns, am 1. Januar haben sich die Kreishandwerkerschaften Bremervörde- Osterholz-Verden und Cuxhaven-Land Hadeln zur Kreishandwerkerschaft Elbe- Weser zusammengeschlossen. Warum?
Fusionen sind ja immer ein Ausdruck dafür, dass man sich dem Wandel der Zeit anpasst. In unserem Fall ging es unter anderem darum, bei einer gesunkenen Anzahl der Mitgliedsbetriebe Synergien im kaufmännischen und im Verwaltungsbereich zu schaffen, um Kosten zu senken. Gleichzeitig haben wir mit der Fusion unser politisches Gewicht als Interessenvertretung aller Handwerker in unseren Landkreisen vergrößert. Wie sind jetzt die zweitgrößte Kreishandwerkerschaft in Niedersachsen.

Worin besteht ihre Tätigkeit als Kreishandwerksmeister?
Zunächst einmal bin ich natürlich derjenige, der die Interessen unserer Handwerksbetriebe gegenüber Politik und Verwaltung formuliert und vertritt. Darüber hinaus gehört die Organisation kreisweiter Veranstaltungen und Aktionen zu meinen Aufgaben.

Welche Ziele haben Sie Sich für ihre Tätigkeit gesetzt?
Zu den wichtigsten Zielen gehört für mich, dafür zu sorgen, dass die hohen Qualitätsstandards unserer Ausbildung erhalten und stetig verbessert werden. Deutschland ist mit seinem Dualen Ausbildungssystem führend in Europa. Das muss auch in Zukunft so bleiben. Zu den aktuellen Herausforderungen gehört sicherlich außerdem die Integration von Zuwanderern und Flüchtlingen in den hiesigen Arbeitsmarkt. Gerade für das Handwerk sehe ich darin große Chancen.


Mechatroniker-Azubis und -Azubinen - Starke Ausbildung – Starke Perspektiven.
Starke Typen bekommen starke Chancen – unsere Mechatroniker-Azubis und -Azubinen sind nicht nur handwerklich gefordert, sondern ebenfalls fasziniert von modernster Technik.
Der alteingesessene Gedanke vom Mechaniker, der sich nur die Hände schmutzig macht, hat sich durch die rasante Weiterentwicklung der Technik längst abgelöst. Unsere Handwerker sind heute mehr mit der technischen Fehlersuche beschäftigt, als an Schrauben zu drehen. Der Beruf setzt sich aus drei Fachbereichen zusammen: Landmaschinentechnik, Baumaschinentechnik und Motorgerätetechnik und bildet damit eine allumfassende Ausbildung mit offenen Türen in einem großen Arbeitgeberumfeld. „Es gibt keine arbeitslosen Land und Baumaschinenmechatroniker“, betont Vorstandsmitglied Jörg Pittschau Mechatroniker für Land- und Baumaschinen dürfen sich die Junghandwerker erst seit 2015 offiziell nennen. Seither war die Berufsbezeichnung bekannt als Mechaniker, zuvor als Schlosser und vor vielen Jahrzehnten als Schmied. „Diese Namensrevolution zeigt beispielhaft die Entwicklung, die hinter dem Beruf und dem Berufsbild steckt“, erklärt Obermeister der Innung für Land und Baumaschinen Stade für den Elbe-Weser-Raum Peter Brockmann. Vorstandsmitglied Heino Mehrtens ist schon 40 Jahre im Geschäft: „Heute ist kein Tag wie der andere. Neue Herausforderungen, neue Techniken, neue Fortschritte verlangen immer auf dem neuesten Stand zu sein, am besten noch einen Schritt voraus. Wir sind nicht nur Tüftler, Schrauber und Handwerker, wir sind heute auch halbe Informatiker, Manager, Logistiker, Kundenbetreuer und Forscher, resümiert der berufserfahrene Landtechniker, „hier findet jeder junge Mensch eine Nische für sich, die er besetzten kann, wenn er in der grundlegenden Ausbildung zum Mechatroniker für Land- und Baumaschinen seine Stärken entdeckt hat.
Genauso vielfältig sei auch das spätere Berufsumfeld der jungen Handwerker. Ob Motoren, Erntetechnik, Umwelttechnik, Baumaschinen, Produktionsstraßen, eigentlich alle Arten von Maschinen und Motoren, die etwas in Bewegung setzen, benötigen Fachpersonal, das diese aufbauen, reparieren, warten und entwickeln kann. „Hier betone ich gerne, dass der Mechatroniker kein reiner Männerberuf ist, wir sehen immer wieder, dass uns Frauen in diesem Berufsfeld mit ihren Fähigkeiten fehlen. Es kommt schon lange nicht mehr auf körperliche Gegebenheiten an – beim Mechatroniker ist Köpfchen gefragt!“, appelliert der Obermeister Peter Brockmann an die weiblichen Nachwuchskräfte.

Natur und Hightech
Abitur oder Ausbildung? Vor dieser Frage stehen viele junge Menschen, die ihren weiteren Karriereweg planen. Das „oder“ wird mit den heutigen Möglichkeiten des Bildungssystems durch ein „und“ abgelöst. Wer genug von Vollzeitschule hat, kann im Handwerk erste praktische Erfahrungen sammeln – mit oder ohne Abitur. Nach der Ausbildung kann jeder Handwerker seine Qualifikationen zum Studieren an einer Hoch- oder Fachhochschule an einer Fachoberschule erwerben. Wer schon das Abitur hat, kann nach der Ausbildung direkt Studieren gehen und, aufbauend auf sein Handwerk, Wissenschaften, Wirtschaft, Technik oder Ingenieurwesen erlernen.
Wer keine Lust auf Paukerei hat, könnte über Weiterbildungen seinen Beruf zu einem Goldschatz machen. Servicetechniker, Elektrofachkraft über den Meister oder leitender Angestellter bis hin zur Selbstständigkeit oder Unternehmensführung ist, je nach eigenem Ermessen, alles drin.
„Auch als Geselle profitieren die jungen Handwerker vom Fortschritt des Berufes. Jeden Tag stehen Sie neuen Herausforderungen gegenüber – wer sich nach der Ausbildung schon am Ende seiner Karriereplanung befindet, kann sicher gehen, trotzdessen jeden Tag etwas neues zu Lernen und zu entdecken“, erklärt Heino Mehrtens, Mitglied im Vorstand der Innung.

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Innung des Kraftfahrzeughandwerks Bremervörde Poststraße 3
27404 Zeven

(0 42 81) 9 99 05 0
(0 42 81) 9 99 05 29
bremervoerde@handwerk-elbeweser.de

Ansprechpartner Diedrich Höyns Obermeister

(0 42 82) 26 15
autoelektrik.hoeyns@t-online.de

Innungsmitglied werden
und profitieren!

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Wir beraten sie gerne.

Mehr erfahren

Die Mitgliedschaft der Innung beinhaltet ebenfalls die Mitgliedschaft zum jeweiligen Fachverband. Auf Landesebene erfolgt dann die Interessenvertretung über die Landesverbände. Dort können weitere Leistungen, wie technische und betriebswirtschaftliche Beratung angefragt und fachspezifische Muster/Formulare abgerufen werden.

Hier finden Sie mehr zum Fachverband: www.kfz-nds.de


Termine


Quellen:

Titelbild: www.amh-online.de

Premiumpartner

Kreishandwerker­schaft Elbe-Weser