Wichtig! Aktuelle Informationen zum Corona-Virus!

Auch in Woche 3 der Geltung der Allgemeinverfügung der Bundesländer zur Bekämpfung der Pandemie bemühen wir uns, Sie so aktuell wie möglich auf dem Laufenden zu halten:

Zunächst gilt eine erweiterte Allgemeinverfügung des Landes Niedersachsen vom 23.03.2020, der nun auch die Öffnung von Friseurbetrieben untersagt. Zudem gilt ein Aufenthaltsverbot im ÖFFENTLICHEN RAUM für Ansammlungen über 2 Personen, sofern es sich nicht um Familien oder Haushaltsangehörige handelt. Durch diese Maßnahme soll eine vollständige Kontaktsperre vermieden werden.

In Punkt 11 der Verfügung ist klargestellt, dass Zusammenkünfte mehrerer Personen zu beruflichen Zwecken zulässig sind, wobei wenn immer möglich ein Abstand von 1,5 m eingehalten werden soll.

Baumärkte dürfen Waren nur noch an gewerbliche Kunden abgeben. Wie uns Innungsbetriebe mitteilen, herrscht auf Seiten der Märkte zur Zeit grosse Unsicherheit, welcher Nachweis zur Gewerblichkeit des Kunden zu fordern ist. Nehmen Sie deshalb mindestens Ihre Handwerkskarte / Gewerbeschein mit oder rufen Sie im Zweifel vor der Anfahrt im Baumarkt Ihres Vertrauens an.
 



Die Bundesagentur für Arbeit bietet Informationen zum erweiterten Kurzarbeitergeld:

Die Hotline der Agentur für Arbeit für Arbeitgeber (Montag – Freitag von 08.00 – 18.00 Uhr) lautet: 0800 45555 20.

Auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine umfangreiche und informative Sammlung von Fragen und Antworten zum Kurzarbeitergeld veröffentlicht.

Ausserdem halten wir für Sie in unserem LOGIN-Bereich unter "Recht aktuell" ein Infopaket rund um das Kurzarbeitergeld mit Leitfäden, Mustern und Berechnungstabellen parat!

Trotz vielfacher Forderung kann für geringfügig Beschäftigte und Azubis kein Kurzarbeitergeld beantragt werden

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat am 25.03.2020 in einem Rundschreiben an die zuständigen Länder darauf hingewiesen, dass der Bezug von Kurzarbeitergeld bei ausländischen Arbeitnehmern keine Auswirkungen auf den Bestand eines Aufenthaltstitels hat und der Arbeitsvertrag währenddessen bestehen bleibt.
 



Bezüglich der steuerlichen Erleichterungen, sei es durch Stundungen oder Anpassung der Vorauszahlungen, hat die Niedersächsischen Finanzministerium eine eigene Info-Seite eingerichtet, die Sie fortlaufend über den neuesten Stand informiert. Es existiert für Stundung, Herabsetzung und Vollstreckungsaufschub bereits ein Antragsformular, welches Sie hier als PDF herunterladen können. 
 



+++ AKTUELL +++

Liquiditätshilfen für Betriebe

Das Land Niedersachsen hat mit Wirkung zum 31.03.2020 die Landesförderung aus der bisherigen Landesförderrichtlinie und die Bundesförderung (Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige) durch zwei neue Landesförderrichtlinien ersetzt:

1. Richtlinie

Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten

  • bis 5 Beschäftigte: 9.000 EURO Einmalzahlung
     
  • 6 bis 10 Beschäftige: 15.000 EURO Einmalzahlung

Die Mittel kommen vom Bund (bis 50 Mrd. Euro), Antragstellung und Abwicklung erfolgt in Niedersachsen durch die N-Bank.

2. Richtlinie

Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinunternehmen aus allen wirtschaftsbereichen bis zu 49 Beschäftigten

  • 11 bis 30 Beschäftigte: 20.000 EURO Einmalzahlung
     
  • 31 bis 49 Beschäftige: 25.000 EURO Einmalzahlung

Diese Mittel kommen vom Land Niedersachsen. Auch hier erfolgt die Antragstellung über die N-Bank. Antragsfrist ist der 31.05.2020

Die neuen Anträge sind noch nicht veröffentlicht, sollen aber in Kürze online gestellt werden (Link zur Antragsseite der N-BANK).

Diejenigen Kleinstunternehmen, die bereits einen Antrag nach der alten Förderrichtlinie gestellt haben, sollen von der N-Bank angeschrieben werden um den Antrag auf die neue Förderrichtlinie umzustellen, die in vielen Fällen einen höheren Förderungsbetrag ermöglicht.

Die sonstigen Fördervoraussetzungen beider Richtlinien sind identisch.

  • Umsatzeinbruch voin 50 % gegenüber Vormonaten
  • und/oder Schließung des Geschäfts auf behördliche Anordnung
  • und/oder Liquiditätsengpass​​​​​​​

3. Liquiditätsdarlehen

Die N-Bank bvergibt zudem kurzfristig unbesicherte Kredite zur Liquiditätshilfe, die  kleinen und mittleren Unternehmen bis max. 250 Mitarbeiter einen Kreditbetrag bis 50.000 Euro bei 10-jähriger Laufzeit und 2-jähriger Tilgungsfreiheit zur Verfügung stellen. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen.

Die genaue Beschreibung und auch die Antragsformulare finden Sie auf der Seite der N-Bank unter dem Stichpunkt "Niedersachsen-Liquiditätskredit".


Sprechen Sie als Erstmaßnahme zur Sicherung der Liquidität gerne Ihre Hausbank bezüglich einer möglichen Senkung der Überziehungsgebühren an.
 



Über die Rechte und Pflichten als Arbeitgeber in Zusammenhang mit dem Corona-Virus finden Sie als PDF eine informative Zusammenfassung der wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick

Eine noch umfassendere Ausarbeitung zu diesem Thema bietet die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände in seinen Hinweisen.
Überarbeitete rechtliche Hinweise der BDA über arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie (Stand 13.03.2020)
 



> Linksammlung:

> Telefonhotlines überregional:

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus
Telefon: 030 346 465 100
Mo – Do 8:00 bis 18:00 Uhr
Fr 8:00 bis 12:00 Uhr

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
Telefon: 030 186 15 15 15
Mo – Fr 9:00 bis 17:00 Uhr

Hotline zu Fördermaßnahmen:
Förderhotline: 030 186 15 8000
Mo – Do 9:00 bis 16:00 Uhr

Telefon-Hotline der KfW zu Liquiditätshilfen:
Telefon: 0800-539 9001
Mo - Fr 8:00 bis 18:00 Uhr 

Beantragung von Kurzarbeitergeld:
Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.
Unternehmerhotline der Bundesagentur: 0800 45 555 20
 



Für die Geschäftsstellen der Kreishandwerkerschaft gilt mindestens bis zum 18.04.2020 weiterhin folgendes:

> Eingeschränkter Publikumsverkehr in den Geschäftsstellen
Wir bitten darum, von nicht zwingend notwendigen Besuchen bis zum 20. April abzusehen. Die Beratung geht selbstverständlich weiter. Informationen und Ansprechpartner finden Sie auf diesem Portal unter Kreishandwerkerschaft > Geschäftsstellen > Standort.

> Betretungsverbot in den Geschäftsstellen
In Anlehnung an den Erlass des Gesundheitsministeriums wird allen Personen das Betreten von Einrichtungen der Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser und ihrer angeschlossenen Innungen untersagt, die sich in den letzten 14 Tagen in den vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete /besonders betroffene Gebiete benannte Regionen aufgehalten haben. Das betrifft nur Personen, die selber in einem Risikogebiet/ besonders betroffenen Gebiet waren. Von Kontaktpersonen ist nicht die Rede; Sie sind somit von dieser Anordnung nicht betroffen.

> AU-Plaketten
Der Verkauf von AU-, SP-, GAS- und Feinstaub-Plaketten in unseren Geschäftsstellen erfolgt vorerst nur noch telefonisch. Bitte sprechen Sie unsere Mitarbeiterinnen diesbezüglich an.

> Ersthelferkurse
Die Ersthelferkurse finden bis auf weiteres nicht mehr statt.

> Veranstaltungen der Innungen
Welche Veranstaltungen der Innungen stattfinden und welche abgesagt werden, entnehmen Sie bitte dem Bereich Termine.

Für die Einschränkungen in unserer persönlichen Erreichbarkeit bitten wir um Ihr Verständnis.

Schützen Sie sich und bleiben Sie gesund!
Ihre Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser

Ideen, Wünsche, Lob und Kritik?

Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Ihren Kontakt über redaktion@handwerk-elbeweser.de

Premiumpartner

Kreishandwerker­schaft Elbe-Weser