Gesellenprüfung des KFZ-Handwerks im Landkreis Osterholz "Sehr gut" im praktischen Teil für Marc Monsees

„Endlich geschafft!“ jubelten die Junggesellen. Marc Monsees absolvierte seine Ausbildung im Autohaus Viohl, Inhaber Marko Dieckmann, in Worpswede. Er schaffte im praktischen Teil der GP2 ein SEHR GUT. Dafür erhielt er eine Auszeichnung, überreicht durch Obermeister Markus Hühnken und dem Lehrlingswart und Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Bernd Zimmermann. „Mir macht mein Beruf sehr viel Spaß“, erklärte Marc Monsees, „ich begeisterte mich schon immer für Technik“. Die Vielseitigkeit des KFZ-Mechatronikers gefalle ihm. 

Er bedauerte, im letzten Jahr aufgrund der Pandemie teilweise auf homeschooling angewiesen zu sein. Die Lehrer seien sehr engagiert gewesen, aber des Öfteren sei eine Videokonferenz einfach zusammengebrochen. „Das war schon ärgerlich“, sagte Marc Monsees, „bei ausschließlich Präsenzunterricht wären meinen schriftlichen Leistungen vielleicht besser ausgefallen.“

Nichts desto trotz sei er mit sich zufrieden und möchte nach wie vor seinen Traum, Mitglied der Berufsfeuerwehr zu werden, irgendwann verwirklichen. Zurzeit sei er begeistert von seiner Tätigkeit beim neuen Arbeitgeber. Er sei jetzt in der Produktion für die Montage von Elektro-Motoren in Lkw-Fahrgestelle zuständig. Das mache ihm sehr viel Freude.

Insgesamt nahmen achtundzwanzig Auszubildende an dieser Gesellenprüfung. “Die Organisation und Durchführung unter Berücksichtigung aller Abstands- und Hygieneregeln war schon eine Herausforderung“, so Bernd Zimmermann. Die schriftliche Prüfung fand in zwei Räumen statt, was einen erhöhten Bedarf an Prüfern erforderte. Bei der praktischen Prüfung wurden die einzelnen Stationen nach jedem Wechsel desinfiziert, dadurch dauerte die Prüfung länger als sonst.

„Es war uns wichtig, trotz der Pandemie die Prüfung wie geplant zum Ende der Ausbildungszeit durchzuführen“, so Obermeister Markus Hünken, „ein Verschieben auf einen späteren Zeitpunkt bei möglicherweise niedrigeren Infektionszahlen wäre für die Auszubildenden im 4. Lehrjahr denkbar schlecht gewesen. Diese wollen endlich als Geselle arbeiten und auch bezahlt werden und natürlich wirkt eine zeitgerechte Prüfung dem Fachkräftemangel entgegen“, erklärte Hünken.

Alle Beteiligten wünschen den jungen Mechatronikern für den weiteren Berufs- und Lebensweg viel Erfolg.

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