Vertrauen durch Kompetenz Ihre Innung. Ihr Partner.
Herzlich Willkommen auf der Seite der Fleischer-Innung Elbe-Weser.
Die Fleischer-Innung Elbe-Weser ist ein freiwilliger Zusammenschluss des Fleischer-Handwerks in der Region. Unsere Hauptziele sind die wirtschaftliche Förderung aller Mitglieder sowie die gemeinsame Vertretung der Interessen der Innung und natürlich die Interessen jedes einzelnen Mitgliedes.
Die Innung
- überwacht die Berufsausbildung
- nimmt Zwischen- und Gesellenprüfungen ab
- bildet Prüfungsausschüsse
- sorgt für laufend fachliche Informationen
- bietet individuelle rechtliche Beratung, insbesondere im Arbeitsrecht
- steht Ihnen mit Volljuristen in arbeitsrechtlichen Prozessen zur Seite
- macht Werbung und Öffentlichkeitsarbeit für das Handwerk
- fördert die Zusammenarbeit
- und unterstützt die kommunale Wirtschaftsförderung
Daneben bieten wir zahlreiche finanzielle Vorteile:
- bei Prüfungsgebühren
- Zugang zu vielen Vorlagen / Mustern aus den Themenbereichen Personalrecht, Baurecht, Öffentliche Förderprogramme, Unternehmensführung, Steuern und Privat
- vergünstigte Rahmenverträge, z.B. in den Bereichen arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Versorgungsdienste
- bei Versicherungsverträgen über sehr günstige Gruppentarife im Versorgungswerk der Innungen e.V.
- durch unsere professionelle Einziehungsstelle für schwer eintreibbare Forderungen
- durch kostengünstige, praxisorientierte Seminare
- durch Steuerabzugsfähigkeit Ihres Innungsbeitrages
Der Fleischerbetrieb von neben an liegt voll im Trend!
Neben den klassischen Kaufkriterien „Genuss“ und „Qualität“ tritt verstärkt das bewusste Einkaufen nach Aspekten wie Bio, Fair Trade, artgerechte Tierhaltung und kurze Transportwege in den Mittelpunkt der Wahrnehmung der umsichtigen Verbraucher. Diese Verbraucher verbinden diese Attribute mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und stellen nicht allein den Preis über alle anderen Merkmale. Da der Großhandel diese Kunden nicht verlieren möchte, wurden in den letzten Jahren eine Vielzahl von Siegeln/Kennzeichen mit vielen Versprechen geschaffen. Der Innungsfleischer von nebenan bräuchte diese Siegel nicht. Sie/Er kennt ihr/seine Produkte nicht nur als fertige Ware in der Auslage. Ihr Innungsfleischer kennt sich auch mit allen vorherigen Stufen aus und kann Ihnen gerne nähere Auskunft hierzu geben. Der bewusste Einkauf und Genuss von Fleisch fördert Ihre Gesundheit und trägt zur Umwelt bei.
Egal ob Sie Fleisch, Wurstwaren, Aufschnitt und Salate, Mittagstisch und andere warme Speisen oder einfach nur unseren Rat bei der Zubereitung unserer Waren benötigt - wir freuen uns, Sie in den Fachgeschäften unserer Innungsbetriebe begrüßen zu dürfen.
Fleischer als Traumberuf Und die Chancen stehen gut
Fleischerhandwerk als Traumberuf – da werden wohl jetzt schon einige Leser denken: Die spinnen doch! Doch im Grunde ist es im Fleischerhandwerk genauso, wie in anderen Berufen auch – hier kann man nur mit Fleiß, Motivation und viel Liebe zum Beruf erfolgreich sein.
Und die Chancen stehen gut!
Dass diese Freude schon in der Ausbildung beginnen kann, erzählen unterschiedliche junge Menschen auf der Internetplattform www.fleischerberufe.de. In Filmen, Texten, Spielen oder einfach Flyern kann man erfahren, warum für diese jungen Menschen der Beruf im Fleischerhandwerk der Traumberuf ist.
Die Aufgaben sind vielseitig und das spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Angeboten der Betriebe wieder. Der Partyservice ist längst für viele handwerklich geführte Fleischereien zum festen Bestandteil geworden und auch die Belieferung von KITAs oder Seniorenheimen ist keine Ausnahme mehr.
Immer wieder ist der Rat des Experten in Sachen Lebensmitteln gefragt – selbst Köche wenden sich mit Fachfragen an die Fleischermeister. Bei den sich ändernden Ernährungsgewohnheiten ist es kein Wunder, dass der Verbraucher es ganz genau wissen will. Vegetarier, Veganer und Flexitarier finden den Weg in das Fleischer- Fachgeschäft, um die Verkäuferin nach Zubereitungsmöglichkeiten,
Inhaltsstoffen oder allergenen Zutaten zu befragen.
Eine Verpackung im Supermarkt kann eben nicht antworten und man kann nicht mehr nachfragen, wenn Informationen auf der Verpackung unverständlich sind.
Doch es gibt auch Hürden, die im Fleischerhandwerk nicht so ohne weiteres genommen werden können. Immer wieder stößt man bei der traditionellen Wurstherstellung auf gesetzliche Vorgaben, die im Wesentlichen für die Industrie und nicht für das Handwerk gemacht wurden.
Oder wussten Sie, dass man für jedes Produkt im Glas oder in der Dose die Zutaten einzeln abwiegen muss, um den gesetzlichen Bestimmungen gerecht zu werden? Oder dass geplant ist, eine Nachverfolgbarkeit für verarbeitetes Fleisch gesetzlich durchzusetzen? Dabei ist das für die meisten Handwerker kein Problem - sie wissen, wo ihr Fleisch herkommt und verarbeiten in ihren Produkten nicht Tiere aus verschiedenen Ländern. Die Gesetze sind jedoch die gleichen – egal, ob Industrie, Einzelhandel oder Handwerk.
Über 1500 Wurstsorten
Allein in Deutschland sind über 1500 Wurstsorten bekannt. Die regionalen Unterschiede, zum Beispiel bei der Herstellung von Rotwurst, sind dabei noch nicht berücksichtigt. Das kann der Verbraucher, der immer im Einzelhandel sein Produkt kauft, oft nicht nachvollziehen. Dabei stellen die handwerklichen Fleischereien im Durchschnitt rund 80 bis 90 Prozent ihrer Produkte selbst her.
Es liegt an der Rasse der Schweine, der Fütterung, der Haltung der Tier, der Naturgewürze, der Räucherung oder schlicht an der Rezeptur. So wie es bei Muttern eben am besten schmeckt, so schmeckt es auch bei jedem Fleischer anders.
Das macht ja auch einen Traumberuf aus: Immer wieder Neues ausprobieren, die Reaktionen der Kunden erleben, aus Erfahrungen lernen und stetig an Verbesserungen arbeiten.
Auch die Innungsarbeit leistet hier einen besonderen Beitrag. Durch den Austausch untereinander – nicht nur auf Innungs- sondern auch auf Landes- und Bundesebene – können Probleme früh erkannt und Lösungen schnell verbreitet werden. Oft sind es nur Kleinigkeiten, zum Beispiel 0,5 Gramm Salz oder Knoblauch, die den Erfolg versprechen.
Die Innungs- und Verbandsarbeit trägt aber auch dazu bei, sich gegenüber der Politik, den Überwachungsbehörden oder Veterinärämtern Gehör zu verschaffen. Dabei geht es nicht darum, Kontrollen zu vermeiden, sondern eine möglichst praxisgerechte Lösungsfindung zu erreichen.
Viele der neuen Gebührenordnungen wurden eben für die Großindustrie erdacht und sind in der handwerklich geführten Fleischerei schlicht unrealistisch. So liegen beispielsweise die Kosten für die Fleischbeschau (in Augenscheinnahme der Tiere bei der Schlachtung) bei 5 bis 38 Euro pro Tier. Je mehr Tiere pro Tag verarbeitet werden, desto geringer die Kosten pro Tier. Dabei müsste es genau umgekehrt sein, um die kleinen Betriebe im Verhältnis nicht stärker zu belasten, als die Großen. Die Arbeit pro Tier ist schließlich immer die gleiche.

27404 Zeven
(0 42 61) 99 90 5 12
(0 42 61) 99 90 5 29
plitzkow@handwerk-elbeweser.de


Ansprechpartner Jörg Mindermann Stellvertretender Obermeister

Ansprechpartner Friedrich Wilhelm Topp Stellvertretender Obermeister

Ansprechpartner Detlef Brandt Stellvertretender Obermeister

Ansprechpartner Holger Sudmann Lehrlingswart

Die Mitgliedschaft der Innung beinhaltet ebenfalls die Mitgliedschaft zum jeweiligen Fachverband. Auf Landesebene erfolgt dann die Interessenvertretung über die Landesverbände. Dort können weitere Leistungen, wie technische und betriebswirtschaftliche Beratung angefragt und fachspezifische Muster/Formulare abgerufen werden.
Hier finden Sie mehr zum Fachverband: www.fleischer-nord.de
Termine
Quellen:
Titelbild: www.amh-online.de