Feierliche Freisprechung in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck Lampenfieber, Stolz und jede Menge Emotionen

Am 4. September 2025 wurde die Stadthalle in Osterholz-Scharmbeck zum Schauplatz eines besonderen Moments. 112 junge Menschen haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und wurden feierlich in den Kreis der Gesellinnen und Gesellen aufgenommen.

Den Abend eröffnete der Vorstandsvorsitzende der Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser Diedrich Höyns mit der feierlichen Öffnung der Innungslade des Handwerks oder auch Zunfttruhe genannt. Diese langjährige Tradition gehörte auch bei der Freisprechung am 04. September 2025 in Osterholz-Scharmbeck dazu.

Die Gesellinnen und Gesellen nahmen mit spürbarer Aufregung in den ersten Reihen der Stadthalle Platz. Direkt hinter ihnen: Familien, Freunde und viele, die an diesem besonderen Abend mitfieberten. Die Unterstützung war überwältigend – und machte jede einzelne Zeugnisübergabe zu einem Moment, den die jungen Menschen garantiert nicht so schnell vergessen.

Höyns eröffnete die feierliche Zeremonie der Freisprechung: „Erhebt Euch von den Sitzen. Nach altem deutschen Handwerkerbrauch spreche ich Euch nunmehr frei. Ich spreche Euch los von den Verpflichtungen, die Ihr in Eurer Lehrzeit übernommen habt und erkläre in aller Öffentlichkeit, dass Ihr rechtschaffene Handwerksgesellinnen und -gesellen Eures Berufsstandes seid.“ 
 

 

 

 

Neunzehn Gesellinnen und Gesellen mit Bestnote

136 Auszubildende, davon 96 männliche und 40 weibliche, hatten an den Gesellenprüfungen der Handwerksinnungen in 13 verschiedenen Berufen teilgenommen. 82 Prozent (112) waren am Ende erfolgreich und wurden von Herrn Dr. Halves, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser auf die Bühne gebeten. Neunzehn von ihnen schafften die Gesellen-Prüfung sogar mit Bestnote. Dafür erhielten sie als Anerkennung ihrer Leistungen eine Prämie der Sparkasse Rotenburg Osterholz und ein kleines Geschenk der jeweiligen Innung. 

Besonders gefeiert wurde Zimmerer Jonah Meyer aus Breddorf, der seine Prüfung mit der Traumnote „Sehr gut“ meisterte. 

Gastredner Herr Dr. Leitzbach, Schulleiter des Kivinan Bildungszentrum in Zeven, lobte die Leistung und Motivation der zukünftigen Fachkräfte und betonte, wie wichtig sie gerade in der aktuellen Zeit für unsere Zukunft sind.

Einen sehr persönlichen und emotionalen Höhepunkt setzte Cheyenne-Diandra Knuhr in ihrer Rede für die Junggesellinnen und Junggesellen. Sie brachte es auf den Punkt: Die Ausbildung war nicht nur schön und lehrreich, sondern auch eine echte Herausforderung. Durchhaltevermögen, Tränen – aber eben auch viele unvergessliche Momente machten die Zeit aus. „Letztendlich haben wir aber alle durchgezogen und stehen heute nun verdient hier,“ so Knuhr.

Beeindruckende jungen Menschen, die jetzt voller Zuversicht in ihre berufliche Zukunft starten, konnten wir an diesem Abend erleben. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Familienangehörige, Freunde und zahlreiche Ehrengäste füllten den Saal in der Kreisstadt bis auf den letzten Platz. Für die musikalische Begleitung in der Stadthalle sorgte einmal mehr die Lehrerband der BBS Osterholz „5 Branches“.

Die 112 neuen Gesellinnen und Gesellen haben gezeigt, dass Handwerk mehr ist als „nur“ Arbeit: Es ist Leidenschaft, Können und ein echter Meilenstein fürs Leben.

 

 

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