Verantwortung für die Zukunft des Handwerks – von der Küste bis Südniedersachsen Fusion der Handwerkskammern Braunschweig-Lüneburg-Stade und Hildesheim-Südniedersachsen

Die Vollversammlungen der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade und der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen haben sich im Rahmen ihrer Sitzungen am Donnerstag in Bad Lauterberg mehrheitlich für eine Fusion der beiden Kammern ausgesprochen. Der Zusammenschluss ist zum 1. Januar 2027 vorgesehen. Nach Angaben der Präsidenten beider Kammern, Detlef Bade und Delfino Roman, soll der Zusammenschluss dazu beitragen, die strukturellen Rahmenbedingungen für rund 36.000 Handwerksbetriebe sowie deren Beschäftigte und Auszubildende weiterzuentwickeln.

Als Ziele der geplanten Fusion werden die Stärkung der Leistungsfähigkeit des Handwerks in den Regionen, eine gemeinsame Interessenvertretung sowie ein zukunftsorientiertes Service- und Bildungsangebot genannt. Hintergrund des Prozesses sind unter anderem der Fachkräftebedarf, die digitale Transformation und zunehmender Wettbewerbsdruck. Dem Beschluss vorausgegangen waren Beratungen zwischen Ehren- und Hauptamt sowie Gespräche mit dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium und Sozialpartnern.

Im Zuge des geplanten Zusammenschlusses sollen die bestehenden Hauptverwaltungssitze und Bildungsstandorte beider Kammern erhalten bleiben. Die endgültige Entscheidung über die Errichtung der fusionierten Handwerkskammer trifft das niedersächsische Wirtschaftsministerium. Vorgesehen ist, dass die neue Kammer – eine der bundesweit größten – zum 1. Januar 2027 ihre Arbeit aufnehmen könnte.

 

 

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