44 neue Gesellinnen und Gesellen im HandwerkFreisprechung in Cuxhaven
Ein besonderer Abend für den handwerklichen Nachwuchs:
Am 5. März 2026 wurden im „Norddeutscher Hof, Janßen“ in Cuxhaven 44 Auszubildende aus neun Handwerksberufen feierlich freigesprochen und in den Kreis der Gesellinnen und Gesellen aufgenommen.
Die Gesellinnen und Gesellen versammelten sich mit spürbarer Aufregung auf dem Vorplatz, um dann gemeinsam den Saal unter Applaus aller Anwesenden zu betreten. Direkt vor der Bühnen nahmen sie Platz. Direkt hinter ihnen: Familien, Freunde und viele, die an diesem besonderen Abend mit fieberten. Die Unterstützung war überwältigend – und machte jede einzelne Zeugnisübergabe zu einem Moment, den die jungen Menschen garantiert nicht so schnell vergessen.
Die Freisprechungsfeier wurde traditionell von Kreishandwerksmeister Jörg Itjen mit der Öffnung der Innungslade eröffnet. In seinem Grußwort gratulierte auch Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer den Absolventinnen und Absolventen und betonte die große Bedeutung des handwerklichen Nachwuchses für die Zukunft.
Im Mittelpunkt des Abends stand der feierliche Freispruch nach altem Handwerksbrauch. Dabei wurden die ehemaligen Auszubildenden offiziell von ihren Verpflichtungen der Lehrzeit entbunden und erhielten anschließend ihre Prüfungszeugnisse aus den Händen der Innungsvertreter. Sieben der neuen Gesellinnen und Gesellen schlossen ihre Ausbildung sogar mit der Note „gut“ ab.
Begleitet von großem Applaus der Familien, Freunde und Ehrengäste wurde deutlich: Das Handwerk bietet jungen Menschen hervorragende Perspektiven.
Mit dem traditionellen Schließen der Innungslade durch Itjen endete eine bewegende Feier – und für die 44 neuen Gesellinnen und Gesellen beginnt jetzt ein neues Kapitel ihres Berufslebens.
Ein besonderer Dank geht an Wolfgang Kirf. Seit 25 Jahren ist er im Gesellenprüfungsausschuss der Bäcker-Innung tätig. Als besondere Anerkennung überreichten Ihm Kreishandwerksmeister Jörk Itjen und Bärbel Herzog, Mitarbeiterin der Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser, die Ehrenurkunde.

