in VerdenFreisprechung
Im Niedersachsenhof wurden am Wochenende 77 Auszubildende im Rahmen der feierlichen Freisprechung offiziell zu Gesellinnen und Gesellen des Handwerks freigesprochen. Kreishandwerksmeister Fredy Böschen würdigte ihren Einsatz und betonte die Bedeutung von Sorgfalt, Stolz und handwerklichem Können. Begleitet wurde die Veranstaltung von der Bigband des Gymnasiums am Wall sowie zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und den Familien der Absolventen.
Insgesamt erhielten 77 Absolventinnen und Absolventen ihre Gesellenbriefe aus verschiedenen Gewerken. Die größten Gruppen stellten die Kraftfahrzeug-Mechatroniker sowie die Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik mit jeweils 24 neuen Gesellen. Weitere Abschlüsse gab es unter anderem in den Bereichen Anlagenmechanik für Heizungs- und Sanitärtechnik, Feinwerkmechanik, Metallbau, Malerhandwerk, Friseurhandwerk sowie im Bäckerhandwerk und im Fachverkauf. 15 Auszubildende konnten die Abschlussprüfung in diesem Jahr noch nicht bestehen.
Für besonders herausragende Leistungen wurden acht junge Handwerker ausgezeichnet: Ali Al-Barazanchi, Henning Bosse, Till Dommaschk, Len Iven Pehling, Leon Gürtler, Joscha Renk, Luca Jannis Prielipp und Mark Urich.
In seiner Rede betonte Landrat Peter Bohlmann die zentrale Rolle des Handwerks für die Gesellschaft und bezeichnete die Arbeit der Handwerker als „ehrliche und messbare Leistung“. Auch Sandra Schubert, Geschäftsführerin der Unternehmensverbände im Handwerk Niedersachsen, unterstrich die Bedeutung der dualen Ausbildung: Der Gesellenbrief stehe für berufliche Identität, Selbstvertrauen und die Fähigkeit, sichtbare Ergebnisse zu schaffen.
Einen besonderen Abschluss fand die Veranstaltung durch Berufsschulpastor Holger Hermann. Mit kleinen hölzernen Herzen und einem symbolischen Konfetti-Segen wünschte er den frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen Glück, Erfolg und Zuversicht für ihren weiteren beruflichen Weg im Handwerk.

